Natur genießen

Produkte aus dem Mostviertel

 

Robert Dietl   Reichsstraße 36   A-3300 Amstetten

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Eigenschaften und Wirkung von Fetten im Überblick:

Fette als Energielieferant
Die Verbrennung von 1 Gramm Fett erzeugt 9 Kilokalorien (39 Kilojoule) Energie.

Fette für die Schutzfunktion
Ein Schutzfilm aus Fett umhüllt unsere Organe und schützt es so vor Verletzungen durch mechanischen Einflüsse. Unter unserer Haut
bildet es eine Isolierschicht und verhindert Wärmeverluste.

Fett als Trägersubstanz
Fettlöslichen Stoffe wie z. B. fettlösliche Vitamine und Aromastoffe können nur über Fett von unserem Organismus aufgenommen werden

Fett als Baustein
Fett wird von unserem Körper zur Bildung von wichtigen Verbindungen gebraucht.
Lipide sind in allen Körperzellen ein wesentlicher Bestandteil der Zellmembranen.

Fett als Energiespeicher
Die "Fettpölsterchen" haben einen Sinn. Dort wird überschüssiges Fett gespeichert um es bei Bedarf in Energie umzuwandeln. Normalgewichtige Erwachsene haben etwa 10 kg Depotfett zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zu unserem Kürbisölsortiment
 

 

 

 

 

 

Informationen über Fette und Öle

 

Begriffserklärungen

 
Je nach Herkunft unterscheidet man tierische und pflanzliche Fette. Sie alle bestehen aus gesättigten sowie einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Tierische Fette und Öle werden aus dem Fettgewebe ausgeschmolzen. Pflanzliche Fette und Öle werden aus Samen oder Pflanzenteilen (z.B. Fruchtfleisch der Olive) gepresst oder extrahiert. Die Kaltpressung gilt als beste Methode um hochwertige Öle zu gewinnen
 
Die verschiedenen Fettsäuren
Der Sättigungsgrad gibt an, ob und in welchem Umfang eine Verbindung mit anderen Substanzen eingegangen werden kann.
Flüssige Fette weisen einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren als feste Fette auf. Feste Fette beinhalten mehr gesättigte Fettsäuren.
Ungesättigte Fettsäuren sind reaktionsfreudiger als gesättigte Fettsäuren und auch leichter verderblich.

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren (MUFS)
Sie können weder aus körpereigenen noch aus körperfremden Stoffen gebildet werden. Es ist notwendig, sie täglich mit der Nahrung aufzunehmen. Sie sorgen dafür, unseren Stoffwechsel reibungslos in Gang zu halten. Der regelmäßige Verzehr von MUFS sorgt für einen niedrigen Cholesterinspiegel.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (EUFS)
Diese Fettsäuren haben für unseren Cholesterinspiegel keine besondere Bedeutung.

Gesättigte Fettsäuren
Unser Körper nutzt sie zur Energiegewinnung. Ein übermäßiger Konsum führt zu einem erhöhten Cholesterinspiegel.

Omega-3 Fettsäuren
Omega-3 Fettsäuren reduzieren die Klebrigkeit des Bluts, verhindern eine Gerinnung und bewahren das Herz vor einem irregulären Rhythmus. Omega-3 mehrfach ungesättigten Fettsäuren kommen hauptsächlich in öligen Fischsorten wie Hering, Bückling, Makrele, Sardine, Lachs, Tunfisch, Forelle und Anchovis vor, ebenso in grünem Blattgemüse.

Transfettsäuren
Sie entstehen bei der Härtung von Ölen und im Magen von Wiederkäuern. Sie sind deshalb auch in Milchprodukten und Rinderfett vorhanden. Transfettsäuren wirken sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus.

Die ernährungsphysiologische Bedeutung von Fett
Für unseren Organismus sind Fette eine wichtige Energiequelle für viele Stoffwechselprozesse. Die Verbrennung von 1g Fett liefert eine Energiemenge von ca. 39 kJ (9,3 kcal). Eine lebenswichtige Funktion haben die essentiellen Fettsäuren, die mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Fehlen sie, kann es u.a. zu Wachstumsstörungen und Hautveränderungen kommen. Einen hohen Anteil essentieller Fettsäuren (v.a. Linolsäure) besitzen Mais-, Sonnenblumen- und Sojaöl.
Der empfohlene Reinfettanteil in der Ernährung soll 25 – 30% der gesamten Energiezufuhr betragen. Als Richtwert gilt 1g Fett je kg Körpergewicht und Tag. Bei schwerer körperlicher Tätigkeit kann der Anteil erhöht werden, ältere Menschen sollen eine niedrigere Menge zu sich nehmen.

Die Verwendung in der Küche
Werden Fette erhitzt, gehen schnell wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Darüber hinaus entstehen Zersetzungsprodukte die gesundheitsschädlich sind. Speiseöle mit einem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sollen deshalb nur zur Zubereitung von kalten Speisen verwendet werden. Ein Fett ist umso hitzebeständiger, je höher der Anteil an gesättigten Fettsäuren ist und je weniger Wasser es enthält. Kokosfett und Palmöl sind dafür typische Vertreter und bestens für hohe Temperaturen geeignet.

Die richtige Lagerung
Die richtige Lagerung ist entscheidend für die gleich bleibende Qualität. Stellen sie ihre Öle und Fette immer in einen dunklen, verschlossen und kühlen Raum. Eine zu warme Lagerung beschleunigt den Abbau von Vitamin E.

 

Letzte Änderung: 22. November 2011

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