Natur genießen

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Bilder aus dem Mostviertel

 

 

 

 Kühe weiden an der

Mostviertler Höhenstraße.

 

 

 

 

 Die Birnen,

die typische Frucht des Mostviertels.

 

 

 

Das Amstettner Drachenfest hat sich

zu einem sommerlichen

Veranstaltungsfixpunkt etabliert.

Fantasievolle Fluggeräte bevölkern an

diesem Wochenende den Himmel.

 


 

Aktuelles aus der Wissenschaft

über Ernährung und Umwelt

 

Soft-Drinks fördern Fettleibigkeit bei Kindern
Elk Grove Village/Illinois (11.05.2005) - Zwei Studien in der jüngsten Ausgabe des Fachmagazins "Journal of Pediatrics" http://pediatrics.aappublications.org/ warnen vor den Folgen der Fettleibigkeit bei Kindern. Nach Untersuchungen des Wissenschaftlers Robert Murray von der Ohio State University gemeinsam mit zwei anderen US-Universitäten gibt es einen deutlichen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Softdrinks (Cola, Limonaden,...) und der zunehmenden Fettsucht der Kinder. Typische US-Teenies konsumieren zwei Dosen dieser Getränke täglich. Diese enthalten 300 Kalorien und 20 Teelöffel Zucker.

Jegliche Ernährungsempfehlung sieht vor, die Dosis an zusätzlichem Zucker mit zehn Prozent der ganzen Tagesdosis zu limitieren. Unter den genannten Konsum von gezuckerten Getränken steigt der Kalorienwert der Softdrinks auf bis zu 20 Prozent der Tagesdosis an, kritisiert Murray. Zwar räumt der Experte ein, dass nicht ein einzelner Faktor allein für die rasche Zunahme an fettleibigen Kindern verantwortlich gemacht werden kann. Die Experten kritisieren jedoch, dass US-Kinder ein Drittel ihrer Kalorien in Form von nährstoffarmen Snacks zu sich nehmen. In einer weiteren Studie bei mehr als 520 Schulen wurde deutlich gemacht, dass 50 Prozent dieser Verträge mit Herstellern von Softdrinks hatten. Die Getränkehersteller belohnten die Schulbehörden mit Incentives. Murray kritisierte die Verquickung der Industrie mit den Schulen und forderte neue gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Frühstücks- und Mittagessenprogramme, zusätzliche Fitness-Stunden und Nachmittagsprogramme.

Schulen müssten dafür Sorge tragen Getränke wie Wasser, Milch oder andere nährstoffreiche Fruchtsäfte anzubieten. Die Experten sehen in der steigenden Zahl an fettleibigen Kids große Gefahren. Ein Viertel der fettleibigen Kinder zeigt bereits heute deutliche Anzeichen einer Glukose-Intoleranz. Ein Kind, das mit zehn Jahren bereits an Diabetes-2 leidet, hat eine um bis zu 26 Jahre geringere Lebenserwartung, so Murray. In einer Studie des Sheba Medical Centre in Israel gemeinsam mit der University of Colorado stellten Forscher fest, dass in den vergangenen 15 Jahren die Rate an Diabetes-2-Fällen rasant angestiegen ist. Besonders drastisch war die Zunahme in New York, Taiwan, Neuseeland und Kanada. Was die Forscher um Orit Pinhas-Hamiel besonders in Aufregung versetzt, ist die Tatsache, dass die Zahlen in einigen Ethnien wie etwa bei den Pima-Indianern in Amazonien extrem hoch liegen. 80 Prozent der pädiatrischen Neuerkrankungen wurden allerdings in Japan festgestellt.

 

Quelle: pressetext.austria

 
 

Wissenschafter warnen vor Sportdrinks
Designerdrinks enthalten zu viele Kalorien

New York - 29. April 2005 - Viele Sportdrinks versprechen mehr als sie halten und bringen im Endeffekt für den Durchschnittskonsumenten keine Leistungssteigerung. Ernährungsexperten warnen, dass die neon-farbenen Sportgetränke und vitaminversetzen "Designerwasser" keinerlei gesundheitlichen Nutzen für den Normalverbraucher haben. Ganz im Gegenteil: Die Produkte sind nicht nur teuer, sondern enthalten auch noch viele Kalorien und viel Zucker. "Diese Produkte sind der reinste Marketinggag. Es liegt für die Konsumenten sicher ein gewisses Flair von Sportlichkeit in dem Konsum der Drinks, doch für zehn Minuten am Hometrainer reicht ein Glas Wasser", erklärte der Ernährungswissenschafter Keith-Thomas Ayoob vom Einstein College of Medicine http://www.aecom.yu.edu/home.

Sportgetränke enthalten Elektrolyte und Natrium, die für professionelle Athleten von Vorteil sind, für den Normalverbraucher jedoch keinen zusätzlichen Nutzen bringen. Die geringe Dosis der beigesetzten Vitamine und Mineralstoffe sind nicht ausreichend um einen positiven gesundheitlichen Effekt zu haben. "Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet um eine Vielzahl mehr Nährstoffe als einer dieser Sportdrinks. Diese Getränke sind vergleichbar mit normalen Softdrinks wie Cola und Limonade. Sie fügen jedoch unter dem Deckmantel des propagierten Wellnessfaktors der normalen Ernährung jede Menge Kalorien zu", resümierte Ayoob.

 

Quelle: pressetext.austria

 

 

Nährwertangaben auf Industrieprodukten

meist irreführend

Studie zeigt: Nur sieben Prozent der Angaben korrekt - wird der Verbraucher von der Nahrungsmittelindustrie vorsätzlich getäuscht?

London (03. Mär 2005) - Nährwertangaben, die von der Nahrungsmittelindustrie heute schon auf den meisten Produkten angeben werden, sind oft sehr ungenau und nicht korrekt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der britischen Verbraucherorganisation Which?, berichtet die BBC. Which? analysierte 570 Nährstoffangaben auf 70 Produkten und entdeckte, dass nur bei sieben Prozent der Produkte die Angaben auf den Etiketten dem tatsächlichen Inhalt entsprachen. 17 Prozent der Produktangaben waren außerhalb des akzeptablen 20-prozentigen Spektrums für abweichende Angaben.

Die Studie konnte bei einigen Produkten, die sich derzeit im Handel befinden, sogar drastische Abweichungen feststellen. So enthielt ein "Light"-Dessertprodukt um 23 Prozent mehr Fett als angegeben. Eine Pizza überstieg den angegeben Zuckerwert um 47 Prozent und ein Waffelprodukt enthielt knapp drei Mal so viel Fett wie angegeben.

Derzeit gibt es EU-weit kein Gesetz, das die genaue Angabe von Nährwerten auf Produkten regelt. Wenn ein Produkt ein Label mit Nährwertangaben aufweist, müssen auf diesem nur die "durchschnittlichen Nährwertangaben" festgehalten werden. Darum ist es den Herstellern überlassen, wie genau ihre Angaben ausfallen.

 

Quelle: pressetext.austria

 

 

Letzte Änderung: 22. November 2011

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